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Fasten / Heilfasten


Entschlackungskur für Körper und Seele

Nichts als Brühe im Magen und trotzdem gut gelaunt? Wer noch nie gefastet hat, kann das kaum nachvollziehen. Wer es dagegen einmal ausprobiert hat, macht es immer wieder. Mit gutem Grund. Fasten macht körperlich und seelisch frei.

Durch die typische Zivilisationskost, d.h. durch zu fette, vitalstoffarme und mit chemischen Zusätzen überfrachtete Ernährung, kombiniert mit Bewegungsmangel und chronischem Stress entsteht ein Übermaß an sauren Stoffwechselendprodukten (z.B. Harnsäure), die vor allem im Bindegewebe gespeichert werden. Die Bindegewebszellen werden beim Fasten aufgeknackt und bei reichlicher Flussaufnahme von dem sauren „Müll“ befreit.

Folgen einer Übersäuerung können sein:

Bluthochdruck, Übergewicht, erhöhte Blutfette, Altersdiabetes, Gicht, Magen-Darm-Erkrankungen, Allergien, Migräne, Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, Burn-Out, Stresssyndrom, Hormonelle Dysbalancen

Positive Auswirkungen einer Fastenkur können sein:

Normalisierung des Cholesterin- und Blutzuckerspiegels. Grund: Da Magen und Darm gereinigt werden erholen sich die Verdauungsorgane. Nachdem „Urlaub“ durch das Fasten beginnt auch die Bauchspeicheldrüsenenzymproduktion neu – sparsam und intensiv. Und weil durch den Verzicht auf feste Nahrung die Aufnahme von Nahrungsmittel bedingten Allergen auf nahezu „0“ reduziert wird, wird der Darm weniger belastet und das Auftreten von Allergien, Asthma und Neurodermitis prophylaktisch verhindert. Selbst inhalierte Allergene verlieren Ihre Macht über das Immunsystem. Der Körper verliert überflüssige Wasseransammlungen, Ödeme verschwinden. Erhöhte Leberwerte senken sich, eine erhöhte Blutsenkung normalisiert sich, die Entzündungsneigung des Körpers in allen Regionen geht zurück (Haut, Darm, Gelenke, Atemwege, Nieren, Blase…), Migräne und chronische Kopfschmerzen nehmen an Intensität deutlich ab und bleiben sogar für ein geraume Zeit, abhängig vom Rückfall in alte Gewohnheiten, aus. Und als angenehme Nebenwirkung verliert man bis zu fünf Kilo Körpergewicht in einer Woche.

Und Fasten macht sogar jung! Denn die Produktion von Wachstumshormonen steigt und nach dem Fasten explodiert die Eiweißproduktion. Haut und Schleimhaut regenerieren sich, das Blutbildungssystem erneuert sich. Fasten mit Bewegung verbessert die Durchblutung und die Zellatmung. Giftstoffe werden schneller ausgeschwemmt und Stresshormone abgebaut.

Was passiert beim Fasten im Körper?

Anders als bei einer Diät erhalten der komplette Magen-Darm-Trakt und die Bauchspeicheldrüse eine Arbeitspause. Weil keine feste Nahrung mehr von außen kommt, stellt sich der Stoffwechsel um. Dadurch können sich zahlreiche Stoffwechselstörungen wieder normalisieren. Die Abbaustoffe gelangen vom Gewebe in Lymph- und Blutbahnen und werden dann über die Nieren, über die Leber, Galle und den Darm verarbeitet und ausgeschieden. Weitere wichtige Ausscheidungsorgane sind Haut, Schleimhäute und Atmungsorgane. Die Umgewöhnung dauert etwa zwei bis drei Tage.

Ist dazu eine Darmreinigung notwendig?

Unbedingt. Denn mit leerem Darm stellt sich der Stoffwechsel leichter um. Jeder Stuhlgang entleert nur das letzte Drittel des Darms. Wenn nichts gegessen wird, lässt der Drang zur Entleerung nach. Die Darmreinigung fördert die Ausscheidung über den Darm und sorgt für die Erholung der Darmschleimhaut von der sonst dauerhaften Stuhlbelastung.

Darf ich sofort mit dem Fasten beginnen?

Soweit Sie körperlich gesund und psychisch stabil sind – ja. Wer erschöpft oder gestresst ist, sollte erstmal zur Ruhe kommen. Gut ist, sich von einem fastenerfahrenen Arzt begleiten zu lassen. Sie können sich aber auch einer Fastengruppe anschließen. Dann fällt das Durchhalten leichter. Bei akuten und chronischen Erkrankungen ist es unerlässlich eine Fastenklinik aufzusuchen, damit Sie medizinisch und therapeutisch rund um die Uhr betreut sind. Die Mediziner in einer Fastenklinik kombinieren das Fasten mit unterstützenden Anwendungen, in Form von Kneippanwendungen, Physiotherapie in spezieller Form und naturheilkundlicher Therapie (pflanzliche Medikamente, Homöopathie, Akupunktur u.v.m). Medizinisches Heilfasten ist eine tief greifende Therapie und motiviert zugleich zu einem gesünderen Lebensstil.

Woher kommen die Glückgefühle beim Fasten?

Beim Fasten wird das Stresshormon Cortisol deutlich reduziert, man wird ruhiger und gelassener. Die Nervenzellen des emotionalen Zentralnervensystems schütten an ihrem Ende Botenstoffe wie das Serotonin aus, das auch als Endorphin oder „Gute-Laune-Stoff“ bezeichnet wird. Es wirkt sich harmonisierend, innerlich beruhigend und emotional stabilisierend aus. Außerdem bahnt es einen friedvollen Weg zu uns selbst. Es führt zu innerer Klarheit und Bewusstheit. Der Kopf kommt zur Ruhe, Energie wird frei. Fastende schlafen oft wenig und fühlen sich trotzdem sehr wohl.

Bekommt man beim Fasten Hunger?

Nein. Durch die Stoffwechselumstellung ernährt sich der Körper aus den eigenen Depots. Nur in den ersten zwei bis drei Tagen kann es zu Hungergefühlen kommen. Wichtig ist es zwischendurch nichts zu essen, sonst kurbelt man dien Stoffwechsel wieder an und man wird die Hungergefühle nicht los. Wichtig: Reichliches Trinken!

Ist Bewegung wichtig?

Bewegung stimuliert über hormonelle Mechanismen alle Reinigungsprozesse unseres Körpers: die Nierenarbeit, das Abatmen von Säuren aus der Lunge, die Ausscheidung von Giftstoffen über die Haut, Leber und Darm.

Über 300 Studien beweisen Wirksamkeit

Das Konzept des Fastens ist wissenschaftlich plausibel und die Wirkung vielfach nachgewiesen. Einen Anfrage bei der Karl und Veronica Carstens-Stiftung in Essen ergab über 300 verschiedene Dokumentationen und Studien, in denen die Wirksamkeit der Fastentherapie aufgezeigt wird.

Was kostet eine Fastenkur in der Klinik?

Bei uns in der Malteser Klinik von Weckbecker in der bayerischen Rhön kostet eine Fastenwoche mit ärztlicher Betreuung, vielen entschlackenden Therapien, Ernährungs-, Entspannungs- und Bewegungstherapie ab 850 Euro. Die Krankenkassen zahlen bei medizinischer Notwendigkeit eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme, bzw. eine ambulante Vorsorgeleistung.

Malteser Klinik von Weckbecker, Fachklinik für Heilfasten und Naturheilverfahren

Die Klinik liegt in der schönen bayerischen Rhön, einer landschaftlich reizvollen Umgebung – ideal zum Wandern und Entspannen vom Alltagsstress. Die herrliche Atmosphäre und eine Ambiente zum Wohlfühlen sind ideale Bedingungen für einen harmonischen Aufenthalt.

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naturheilkundliches therapiezentrum
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Die Malteser Klinik von Weckbecker verfügt als anerkannte Fastenklinik über eine 50-jährige Erfahrung. Im Sinne der Ganzheitlichkeit verbindet die Klinik Heilfasten- und Ernährungstherapie mit den übrigen klassischen Naturheilverfahren, Homöopathie, Akupunktur und Osteopathie. Viele spirituelle Angebote zur inneren Einkehr ergänzen das Angebot. Die Klinik liegt in der bayerischen Rhön, einer landschaftlich reizvollen Umgebung – ideal zum Wandern und Entspannen vom Alltagsstress. Die herrliche Atmosphäre und ein Ambiente zum Wohlfühlen sind ideale Bedingungen für einen harmonischen Aufenthalt. Neben einem naturheilkundlichen Therapiezentrum und einer modernen Kneippabteilung stehen den Gästen Schwimmbad, Sauna, Solarium, Infrarotkabine, Fitnessraum, Lehrküche, Kosmetik und Internet zur Verfügung. Kostenfreie Sport- und Entspannungsangebote (wie z. B. Morgenfitness, Aquafitness, Walking, Wanderungen, Qigong, Progressive Muskelentspannung, Klangschalen-Entspannung, Meditation u. v. m.) runden den Aufenthalt ab.

Kontakt:

Malteser Klinik von Weckbecker
Rupprechtstr. 20, 97769 Bad Brückenau
Tel.: 0 97 41 / 83 0
Fax: 0 97 41 / 83 11 3
http://www.weckbecker.com

 
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